Demographischer Wandel ist die größte Herausforderung für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern
Es ist erfreulich, dass es trotz der Wirtschaftskrise wieder weniger Arbeitslose in Mecklenburg-Vorpommern gibt. Das gilt besonders im Hinblick auf die kritische Situation der Werften und der Zulieferbetriebe. Die Landesregierung darf sich aber nicht auf diesen positiven Zahlen ausruhen. Die Krise hinter der Krise muss stärker in den Focus genommen werden. Mecklenburg-Vorpommern verliert Monat für Monat gut ausgebildete Erwerbstätige, die in Rente gehen oder in andere Regionen abwandern. Auf der anderen Seite kommen immer weniger Schulabsolventen, um deren Arbeitsplätze zu besetzen. Für das Land bedeuten weniger Erwerbstätige und weniger Kinder einerseits weniger Arbeitslose, andererseits bedeuten sie aber auch ausbleibende Kaufkraft und sinkende Steuereinahmen. Diese demografische Entwicklung in Verbindung mit der hohen Verschuldung ist eine tickende Zeitbombe für die Zukunftsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns.



