Infrastrukturprojekte im Osten müssen abgeschlossen werden – Wir brauchen keine neue Ost-West-Spaltung in der Infrastrukturpolitik
Infrastrukturprojekte im Osten müssen abgeschlossen werden – Wir brauchen keine neue Ost-West-Spaltung in der InfrastrukturpolitikVor dem Hintergrund des anstehenden 20-jährigen Jubiläums des Mauerfalls ist es wenig hilfreich, wenn der neue Verkehrsminister Ramsauer Deutschland wieder in Ost und West spaltet. Gesamtdeutsches Ziel muss es sein, den infrastrukturellen Aufbau Ost zu vollenden.
Seit 1990 ist die für den Tourismus wichtige Schienenverbindung Lübeck-Schwerin-Rostock-Stralsund nicht ertüchtigt worden, obwohl sie vorrangiges Projekt der Deutschen Einheit ist. Auch die transeuropäischen Verkehrsnetze müssen umgesetzt und weiterentwickelt werden, dazu gehört auch die Südanbindung Rostocks über Berlin und Dresden nach Prag über die Schiene.
Statt Sonderprogrammen und Ost-West-Diskussionen müssen sich Verkehrsprojekte am Bedarf und nicht am Wahlprogramm der CSU orientieren. Wir brauchen einen Bundesverkehrsminister der über die bayrischen Berge hinaus denkt und gesamtsdeutsche Verkehrsprojekte vorantreibt und nicht einer neuen Ost-West-Teilung das Wort redet.



