Christian Ahrendt beim Apothekerverband Mecklenburg-Vorpommern am 16. April 2010
Rund 98 Prozent der 400 niedergelassenen Apotheker in Mecklenburg-Vorpommern sind im Apothekerverband zusammengeschlossen. Er vertritt die wirtschaftlichen, beruflichen, fachlichen, politischen und gesellschaftlichen Interessen der Apothekenleiterinnen und Apothekenleiter.
Besonderes Interesse hatten die rund 140 Teilnehmer des Apothekertages an den am 26.


Podium auf der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes. März 2010 vom Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler vorgestellten "Eckpunkten zur Umsetzung des Koalitionsvertrags für die Arzneimittelversorgung". Darin heißt es beispielsweise, dass Pharmaunternehmen angehalten werden sollen begründet darzulegen, welchen Vorteil ein neues Medikament im Vergleich zu ähnlichen bereits zugelassenen Arzneimitteln bringt. Diese recht simpel klingende Vorgabe hat die Chance die Pharmaindustrie zu revolutionieren.
Die Reform würde eine Abkehr von teuren Nachahmerprodukten hin zu innovativen Arzneien bedeuten. Damit einhergehen würde eine dringend benötigte milliardenschwere Entlastung der Krankenkassen.
Andere Themen waren der Erhalt der inhabergeführten Apotheken, für die die FDP-Bundestagsfraktion gute Gründe sieht und bereits 2008 die Beschränkung des nicht geregelten und wenig überwachten Versandhandels von Arzneimitteln forderte. Eine flächendeckende und sichere Versorgung der Bevölkerung soll durch eine Einschränkung der risikoreichen sogenannten Pick-up-Stellen gewährleistet werden.
Christian Ahrendt machte in der Diskussion deutlich, dass liberale Gesundheitspolitik praxisnah und verbraucherorientiert ist.



